Gottesdienste mit Kindern

© Foto: epd bild/Schulze, "Der Gemeindebrief"

Leider können derzeit auch für die Kinder keine Präsenzgottesdienste stattfinden. Doch auch Kindergottesdienste können zu Hause auf den Bildschirm geholt werden:

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Gott, mein Arzt Exodus 15

Nicht bitter werden. Exodus 15 „Der Herr ist mein Arzt“. Dieser Satz gehört zu einer ganz besonderen kleinen Geschichte. Wir erfahren darin von einem wichtigen Wendepunkt. Die Israeliten hatten ganz viel Schreckliches hinter sich. Dann aber kam die Bitterkeit, und den Überlebenden wird von Gott gezeigt, worauf es jetzt zum Weiterleben ankommt. Was hatten sie hinter sich? Die Zeit als Sklaven mit den Schlägen der Ägyptischen Aufseher • Die vergeblichen Verhandlungen mit dem Pharao, der ihnen Freiheiten versagte. • Immer wieder neue Hoffnung, neue Enttäuschungen und gebrochene Versprechen. • Dann die Plagen, die Gott gesandt hatte, damit der verstockte Pharao endlich zu Bewusstsein kommt. • Es dazu, dass die Israeliten mussten überhastet fliehen mussten, verfolgt durch die Ägyptischen Kriegswagen. Gott leitete und rettete seine Leute durch das Schilfmeer hindurch. • Die Geretteten waren Gott dankbar. Mose sang ein Danklied, und Mirjam schlug auf die Pauke und sang mit den Frauen das Siegeslied, ein Gotteslob. Dann kam die die Wüste. Nach drei Tagen ohne Wasser drohten sie zu verdursten. Denn es gab nur eine Quelle namens Mara, wörtlich bitter, also einen Bitterbrunnen, ungenießbares Wasser. Sie fingen an, gegen Mose zu rebellieren, der schrie zum Herrn. Und was tat Gott? Er zeiget Mose ein Stück Holz. Das wirft Mose ins Wasser, dadurch wird es genießbar. Und jetzt geschieht etwas sehr Bemerkenswertes. Da steht in der Bibel: An diesem Ort gab Gott dem Volk Recht und Gesetz. Und sagte ihnen: wenn Du Dich daran hältst, werde ich keine der Krankheiten über dich bringen, die ich über die Ägypter gebracht habe. „Denn ich bin der Herr, dein Arzt.“ Gott rettet seine Leute aus der Knechtschaft. Aber er weiß auch um die Klippen der Freiheit. Darum gibt Gott allen die Grundlagen für ein neues Leben. Alle sollen leben. Sie sollen gut miteinander leben. Dafür gibt Gott die Gebote. Gott schenkt seine Gebote als Regeln zum Leben. Sie bringen Heilung. An diesem Bitterwasser. Das hebräische Wort für Arzt kommt im Namen Rafa-El vor. Gott heilt. Das tut er mit dem Wasser. Gott heilt das Wasser. Was bitter schmeckte, wird genießbar. Sie sterben nicht, sondern sie leben. In auswegloser Lage, wenn Katastrophen und Ohnmachtsgefühle einem im Genick sitzen, da kommt Gott und weist einen Weg. Gott, dein Heiland, dein Arzt, bin ich. Sagt Gott zu seinen Leuten. Danach kamen sie nach Elim. Dort gab es 12 Wasserquellen und 70 Palmen. Dort war es gut. Vollkommen. Dort am Wasser schlugen sie ihr Lager auf. Da war gut sein und gut bleiben. – Bis es weiterging.