Kummerwege und Hoffnungswege

Kummerwege und Hoffnungswege - Passion und Ostern

Jede und jeder, ob jung oder alt, geht Wegstrecken, die von Kummer gezeichnet sind. Manchmal ist die Last so groß, dass man sie fast nicht mehr tragen kann. „Wie soll ich weitergehen?“ „Was gibt mir Kraft, was macht mir Mut?“ So geht es uns heute, und so ging es den Menschen, die Jesus liebten und sein Leiden und Sterben miterleben mussten.
Wie die Jünger Jesu, als sie auf dem Weg nach Emmaus waren und Jesus begegneten, sehen wir vor lauter Kummer nicht, was uns Hoffnung machen und uns wieder stärken könnte.
Seit einem guten Jahr lastet die Pandemie auf uns, für jeden in ganz unterschiedlicher Intensität. Trauer, Wut, Verzweiflung, Existenznöte - Schlagworte, die nur einen kleinen Blick auf die Not geben. Daneben stehen Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Zugewandtheit, Entdeckung von Neuem.
Wir laden ein, Kummerwege und Hoffnungswege zu gehen. Rund ums Gemeindehaus und auf dem Friedhof gibt es kleine Stationen, die unsere Seelen berühren wollen.
Tod und Auferstehung, also Kummer und Hoffnung, stehen im Mittelpunkt - in Bildern, Blumen, Worten, Symbolen und Beteiligungsmöglichkeiten.
Schweres ablegen, Hoffnung schöpfen. Es sind Wege für die Sinne, Wege um zur Besinnung zu kommen, Seelsorge im öffentlichen Raum. Man kann mit Abstand anderen begegnen, sich selbst und vielleicht sogar Gott .
Die einzelnen Stationen sind mit Schildern versehen. Es ist kein Parcours, dem man  der Reihe nach folgen muss.
An unserem „Kiosk“ (Fensterladen beim Pfarrhaus, Richtung Friedhof), gibt‘s Info-Zettel und anderes, das man gerne mitnehmen darf.

Ostern - Alles wird neu, Leben erwacht, Hoffnung wächst